Lernselbst
Geographie Jahreszeiten
und Klimazonen
 
 
 
 
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Wir finden Lernselbst geeignet für selbstgesteuertes, schüleraktives, vertiefendes Lernen im Rahmen von (ELF)
 

Lernziele

a) die Jahreszeiten aus der Himmelsmechanik begründen
b) die Eckwerte der Jahreszeiten nennen
c) die Verschiebung zwischen den Jahreszeiten auf der Nord- und Südhalbkugel begründen
d) Zusammenhänge zwischen Sonnenstand und Klimazone aufzeigen

   
Schritt 1: Studiere die Theorie
Erkennst du den Fehler im Theorieteil?
Schritt 2: Vervollständige das Arbeitsblatt
   
Schritt 3: Studiere nochmals die Ursachen für - und die logischen Folgen aus den Jahreszeiten
   

Viele Leute meinen, im Sommer sei die Erde näher an der Sonne als im Winter.

Das ist falsch!

Korrekt ist, dass nahe an der Hitzequelle mehr Wärme ist als in grösserem Abstand. Dies gilt so aber nur auf der Erde, wo sich die Wärme in der Luft auch fortpflanzen kann. Im Weltall hat's aber keine Luft. Deshalb ist der Abstand zur Sonne für die Hitzeunterschiedean verschiedenen Orten auf der Erdkugel unwichtig.
Wichtig ist der Einstrahlungswinkel. Steht die Sonne senkrecht über dem Boden:= heiss

   

Diese Probiergraphik zeigt die Welt zum
Frühlingsbeginn (21. März) oder
zum Herbstbeginn (23. September)
also bei Tag und Nachtgleiche,
weil Nord- und Südpol an diesem Datum
den "gleichen Sonnenabstand" haben.

Verändere den Beobachterstandort am roten Punkt.

Mit dem Breitengrad ändert sich die Sonneneinstrahlung.
Nur wo die Sonne senkrecht auf die Erdoberfläche (grün) scheint, entfaltet sie ihre volle Kraft.

  Erzeugt mit Z.u.L. von R. Grothmann mpsoberg juli 2005ist
Untersuche den Sonnenstand in Abhängigkeit von Datum und Standort.
Beachte die "scheinbare Bewegung" der Sonne zwischen den Wendekreisen.
Welche zwei Ursachen führen zu den Jahreszeiten? Wann ist die Erde am nächsten bei der Sonne?
   
Die Klimazonen von Nord nach Süd (vom Nordpol bis zum Äquator)

Legende:
nB:= nördliche Breite
Td:= Durchschnittstemperatur/Jahr

Schnee und Eis (Polare Zone)

Die tiefen Tempereturen - selbst im Sommer und die 6 Monate Nacht verhindern ein Pflanzenwachstum. Am Nordpol gibts nur eine schwimmende Eisplatte.

90°nB, Td ca -20°

Tundra

Nur Flechten und Moose gedeihen im kurzen und kalten Sommer auf dem Permafrostboden, der nur oberflächlich auftaut und Sümpfe bildet.

 

um 75 °nB, Td ca -12°C

Taiga / Nadelwald

In den kurzen, frostfreien Tagen gedeiht Nadelwald und Buschwerk

um 60° nB, Td ca -7°C

Mischwald (gemässigte Zone)

Die ausgeprägten 4 Jahreszeiten lassen den Nadelwald höher wachsen und bieten auch gute Bedingungen für Laub- und Obstbäume.

 

um 40° nB, Td ca 6 °C

Trockenwald (Mittelmeerzone)

Die trockenen und heissen Sommer in Südeuropa lassen nur Pflanzen mit einem Schutzmechanismus gegen das Austrocknen überleben.

 

um 30° nB, ca 15°C

Wüste (Aride [trockene] Zone)

Am nördlichen Wendekreis (23,5°nB) brennt die Sonne im Sommer senkrecht auf den Erdboden und trocknet alle Pflanzen ohne Grundwassernachschub (in Oasen) aus.

um 23.5° nB, ca 22°C
(Zwar sind die Tageshöchsttemp auf 1.5m über dem Sand bis 53°C, die Auskühlungs nachts, besonders im Winter fällt aber unter 0°C)

 

Niederschlagsmengen
in Afrika

 

Savanne

Südlich der Sahara steht die Sonne auch 2-mal im Jahr senkrecht über dem Erdboden. Weil dazwischen aber grössere Zeiträume sind, haben Wiesen und Einzelbüme mit Grundwasserversorgung eine Überlebenschance.

 

um 18 ° nB, ca 20°C

Subtropen (Subtropische Zone)

Zwischen der noch recht trockenen Savanne mit Jahreszeiten und den richtigen Tropen, liegt ein Gürtel, der mit wechselnden Winden (Passat) 2 trockene und 2 feuchte Jahreszeiten kennt..

subtropenum 10 ° nB, ca 24°C

Regenwald (Tropische Zone)

2 Direkt am Äquator ist die Sonne ganzjährig sehr "hoch" am Himmel. Weil sehr viel Wasser in der Luft ist, kommt es täglich zu Niederschlägen. In diesem feucht heissen Klima gedeihen die tropischen Pflanzen.

 

um 0 ° am Äquator, ca 26°C
   
Warum liegen die Wüsten gerade um den 23.5-ten Breitengrad? Nenne 5 Wüsten an den Wendekreisen.
   
Schritt 4: Vertiefe deine Erkenntnisse mit Bildern zur Vegetation auf der ganzen Welt.
   

Mit diesem Link kannst du auf eine Weltkarte klicken und erhältst Informationen (in Englisch) und ein Foto der klimatischen Bedingungen. Untersuche besonders die Ge-

 
meinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Kontinenten und zwischen Nord- und Südhalbkugel.
   
Schritt 5: Als Bergwanderer kannst du dir die Klimazonen gut in einem Vergleich merken.
   
Stell dir vor, du wanderst vom Binngletscher (süd-westl. Nufenenpass) zu den Brissagoinseln.


"Polare Zone"
Schnee und Eis auf dem Monte Cristallina, Flechten und Moose auf den Felsen und ab 1800m ü M Nadelbäume.
.


"Gemässigte Zone"
Misch- und Laubwälder mit Heuwiesen und Gemüsebeeten.

"Mittelmeer Zone" Kastanien und Hartlaubgewächse.

 

"Aride Zone" Trockengebiete, Anbau nur mit künstl. Bewässerung. In der Schweiz haben wir keine Wüste, die gibts erst beim 23-sten Breitengrad.

.

"Savannen" wären noch weiter südlich, um den 15-ten Breitengrad.

"Tropische Zone" gibts nur am Äquator. Dennoch wachsen im speziell günstigen Klima in den Gärten der Brissagoinseln subtropische und tropische Pflanzen.
 
In jedem Gebirge sind von oben nach unten einige Klimazonen sichtbar. In den Alpen nur Polare- bis Mittelmeerzone, im Himalaja alle.
   
Schritt 6: Überprüfen, Löcher stopfen, vertiefen und vernetzen
So hat der Sonnenstand also letztlich enormen Einfluss auf:  
Tiere und Pflanzen in ihrem Lebensraum
Jahreszeiten > Klima > Vegetation > Tierwelt > Bebauung > Lebensform
   
Stelle nun alles in einen grösseren Zusammenhang und vertiefe dein Wissen:
 
 
 
Das gesamte Wissensnetz für Jahreszeite, vom PC generiert
Sorry, in dieser Versuchsversion sind noch nicht alle Links korrekt. Wird eine Seite nicht gefunden, genügt es meist, in der URL den ersten Buchstaben des *.html Files von Gross - I - nach klein - i - zu wechseln. zB Index.html nach index.html oder Antwort1.html nach antwort1.html.
An der Lösung dieses Problems wird gearbeitet. Die Software für das Wissensnetz wird gratis zur Verfügung gestellt und einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.
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last 02.06.072.04 Seitenanfang Kontakt Lehrplan ©®™§¶